Was ist Hyaluron- säure?

Hyaluron ist ein vielseitiges Makromolekül, das in der Haut, genauer gesagt in den Räumen zwischen den Zellen und in den Gelenken aller Wirbeltiere vorkommt. Es kann sehr viel Flüssigkeit binden und wirkt deshalb in den Gelenken wie ein Stoßdämpfer und gibt der Haut Volumen und Spannkraft. Es lässt die Haut strahlen und kurbelt die Wundheilung an. Wegen der herausragenden physikalisch-chemischen Eigenschaften hat Hyaluronsäure ein sehr breites Wirkspektrum und wird in der Pharmazie, bei biomedizinischen Anwendungen wie der Arthrosebehandlung, der Augenchirurgie, der plastischen Chirurgie und in der Kosmetik zur Faltenunterspritzung und als Zusatzstoff für Seren, Cremes, Lotionen und Shampoos verwendet.

Oligo-Hyaluron

Hyaluron kann als Molekül verschiedene Größen und verschiedene Strukturen besitzten. Grundsätzlich gilt, je kleiner die Moleküle, umso stärker ist der Anti-Aging Effekt. Hyaluronsäure mit großen Molekülen (Hochmolekulares Hyaluron) ist bei der äußeren Anwendung nicht wirksamer, als eine reguläre Feuchtigkeitspflege. Leider enthalten die meisten Hyaluronprodukte nur hochmolekulares Hyaluron, da dieses viel günstiger in der Herstellung ist. Um mit Hyaluron übrhaupt einen sichtbaren Anti-Aging Effekt erzielen zu können, muss man auf die sog. Oligo-Hyaluronsäure zurückgreifen. Diese besteht aus extrem kleinen Molekülen und kann deshalb auch in tiefe Hautschichten eindringen. Leider ist Oligo-Hyaluron noch relativ teuer und es gibt nur wenige Produkte auf dem Markt. Im Moment sind die Ampullen von OJESH die beste Wahl.

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15 Tipp zur Anwendung

Durch ihr vielseitiges Wirkspektrum ist Hyaluronsäure für die Medizin als auch für die Kosmetik gleichermaßen interessant. Als Bestandteil von Cremes, Gels und Shampoos oder als Serum bzw. Filler für Injektionen zur Faltenbehandlung, bei Nasenkorrekturen und für Brustvergrößerungen. Hyaluronsäure gibt es in Form von Kapseln zur Nahrungsergänzung oder als Injektion zur Vorbeugung und Behandlung von Bewegungseinschränkungen durch Gelenkarthrose.

Hyaluronsäure wird klassischerweise zur Faltenbehandlung verwendet. Dabei wird das Hyaluron mit einer Spritze direkt in die betroffenen Stellen gespritzt, um eingefallene Areale wieder aufzufüllen.

Die Form der Nase kann mit einer Hyaluronunterspritzung leicht korrigiert werden. Kleine Hügel oder Unregelmäßigkeiten, können so ohne chirurgischen Eingriff erfolgen.

Auch die Brüste können mit Hyaluron aufgespritzt werden. In der Regel ist dies aber nicht zu empfehlen, da der Effekt nur wenige Monate anhält, da das Hyaluron vom Körper mit der Zeit abgebaut wird.

Narben oder kleine Löcher in der Haut, können mit einer Hyaluronunterspritzung wieder aufgefüllt werden, was das Abdecken der Narbe wieder ermöglicht.

Für prallere Lippen kann man sich einer Hyaluronunterspritzung unterziehen, was im Gegensatz zu Botox um einiges verträglicher ist. Dafür ist der Effekt leider nicht dauerhaft, da Hyaluron vom Körper langsam abgebaut wird.

Hyaluron wird klassischerweise in Hautcremes verwendet, da es sehr gut Feuchtigkeit binden kann. Den Anti-Aging Effekt besitzen die meisten Cremes aber nicht, da sie nur hochmolekulares Hyaluron verwenden, das nicht in die unteren Hautschichten eindringen kann.

Hyaluronsäure versorgt trockenes und strapaziertes Haar mit Feuchtigkeit und Glanz. Es glättet die Oberflächenstruktur und macht das Haar wieder leichter kämmbar, ohne es zu verkleben.

Seren und Gels enthalten mehr Hyaluron als reguläre Cremes. Zusätzlich gibt es einige Hersteller, die Seren mit Oligo-Hyaluron anbieten, das für bei äußerer Anwendung für einen Anti-Aging Effekt sorgen kann.

Bei einem Hyaluronbooster handelt es sich meist um ein Hyaluronsäure-Gel oder Serum. Der Begriff “Booster” in seiner ursprünglichen technischen Bedeutung bezeichnet einen Verstärker.

Hyaluronsäure-Pulver ist die Basis für Gels, Seren, Fluids, Cremes und Shampoos. Wer seine eigene Kosmetik herstellen will, sollte Hyaluron-Pulver zum Mischen verwenden.

Hyaluronsäure kann bei der Arthrosetherapie begleitend eingesetzt werden. Zusätzlich zur medikamentösen und physikalischen Therapie kann es den Betroffenen eine schnelle Linderung bringen.

Hyaluron wirkt sich positiv auf die Gelenke aus, wenn man es einnimmt. Die Flüssigkeit, die für die Beweglichkeit innerhalb der Gelenke sorgt, besteht zu einem großen Teil aus Hyaluron.

Der Körper verwendet Hyaluron für viele Körperfunktionen. Die höchste Konzentration von Hyaluron befindet sich in den Augen.

Da Hyaluron sehr gut Feuchtigkeit bindet, wird es auch für manche Augentropfen verwendet. Besonders gegen trockene und gereizte Augen ist dies hilfreich.

Auch für die Schleimhäute in der Nase ist eine ausreichende Feuchtigkeitsversorgung wichtig. Deshalb gibt es auch Nasensprays, die Hyaluron enthalten.

Hyaluron Eigenschaften

Hyaluronsäure ist ein gelartiger, transparenter Stoff, der in verschiedenen Geweben aller Wirbeltiere zu finden ist: In allen Gelenkknorpeln, im Gallertkern der Bandscheiben, im Glaskörper des Auges, in den Herzklappen und in den Zellzwischenräumen des Bindegewebes. Chemisch gesehen gehört Hyaluronsäure zu den langkettigen Kohlehydrat-Molekülen, den „Polysacchariden“, bestehend aus Glucuronsäure und N-Acetylglucosamin. Die neue, offizielle Bezeichnung ist Hyaluronan oder häufig abgekürzt HA.

Hyaluronsäure hat die Fähigkeit sehr viel Wasser zu binden und Formstabilität zu geben. In der Haut ist Hyaluronsäure für die Speicherung der Feuchtigkeit und das Abstützen der kollagenen und elastischen Fasern des Bindegewebes zuständig.

In unseren Gelenken wirkt Hyaluronsäure als Gelenkschmiere. Als Hauptbestandteil der Sinovia, der Gelenksflüssigkeit, sorgt sie für deren Viskosität, d.h. Hyaluronsäure macht die Sinovialflüssigkeit dickflüssig und zäh und hilft so Belastungen auf das Gelenk abzufedern und die Bewegung reibungslos auszuführen. Außerdem repariert sie den Knorpel, mit dem die Gelenkflächen überzogen sind. Im mittig liegenden Gallertkern der Bandscheiben sorgt Hyaluronsäure für elastische Stabilität, die es uns ermöglicht, große Lasten zu tragen und Erschütterungen der Wirbelsäule abzufangen. Mehr Informationen können Sie auf der Seite --> Wirkung nachlesen.

Herstellung

Hyaluronsäure wurde 1934 erstmals aus dem Glaskörper eines Rinderauges isoliert und später aus Hahnenkämmen und anderem tierischem Gewebe hergestellt. Um Allergien und Unverträglichkeiten gegen tierisches Eiweiß vorzubeugen, wird Hyaluronsäure seit den 90 er Jahren für medizinische und kosmetische Anwendungen mittels eines biotechnologischen Verfahrens hergestellt. Dabei werden Proteine aus Hefe fermentiert. Diese Hyaluronsäure ist der körpereigenen Hyaluronsäure sehr ähnlich und wird gut vertragen, da sie keine tierischen Bestandteile enthält, die Allergien auslösen könnten.

Hyaluron Spritzen Gefahren

Immer mehr Billiganbieter drängen sich auf den "Anti-Aging" Markt, was teilweise starke Nebenwirkungen für den Patienten hat. Eine Unterspritzung sollte immer noch einem kompetenten Arzt und nicht vom Kosmetiker oder Heilpraktiker durchgeführt werden.

In dieser Dokumentation zeigt das aktuelle Problem mit "günstigen" Anbietern sehr gut auf. Sie sollten auch davon absehen, sich Hyaluronsäure selbst zu spritzen, da dies ebenfalls zu Komplikationen und Nebenwirkungen kommen kann.